Simulationsprogramme bezeichnen Programme zur bauphysikalischen, baustatischen oder gebäudetechnischen Simulation, Berechnung und Prä-Optimierung digitaler Gebäudemodelle. Anwendungsgebiete sind z.B. statische Berechnungen nach der Finite-Elemente-Methode, thermische und akkustische Simulation oder Heiz- und Kühllastberechnungen.

Simulationsprogramme werden von digitalen Gebäudemodellen abgeleitet - sie arbeiten also in der Regel nicht mit der Original-Geometrie, sonder mit stark vereinfachten, abstrahierten Modellen (man spricht hier von Diskretisierung). Dieser Wandlungsprozess von einem Volumenmodell in ein diskretes Modell stellt hohe Anforderungen an eine etwaige offene oder proprietäre Datenschnittstelle und führt dabei häufig zu unbefriedigenden Ergebnissen in der interdisziplinären Zusammenarbeit. (vgl. Studie der TU Wien)

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