Unter modellbasiertem Qualitäts-Management werden in der BIM Arbeitsweise Methoden und Prozesse zur Sicherung der inhaltlichen, strukturellen, geometrischen und bautechnischen Qualitäten eines digitalen Gebäudemodells verstanden.

Die Methoden reichen dabei von einfachen geometrischen Kollisionsprüfungen innerhalb eines Modells oder zwischen unterschiedlichen Teilmodellen, bis hin zu umfangreichen Attribut-basierten Prüfungen und deren Abhängigkeiten.

Zu den vorrangigen Bestrebungen zählen:

  1. Gewährleistung einer vordefinierten, standardisierten Modell-Qualität, welche für die genormte Übergabe und automatisierte Auswertung von Modellen von zentraler Bedeutung ist.
  2. Vermeidung von offensichtlichen geometrischen Kollisionen, die ein großes Fehlerpotential bei der Bauausführung bzw. bei der Massenauswertung darstellen.
  3. Sicherung einer ausreichenden Modell-Performance. Vor allem programm-interne Warnungen (bspw. in Revit) führen zum Teil zu erheblichen Performance-Einbußen und können den Projektverlauf bis hin zu Projekt-Crashes erheblich stören.

 

Zur Abstimmung und Kommunikation etwaiger Prüfergebnisse kommen Methoden der modellbasierten Kommunikation zum Einsatz.

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