Brand- und Rauchabschnittsgrenzen sind strenggenommen keine wirklichen Modell-Elemente, dennoch stellen Sie eine wichtige bautechnische Definition dar und müssen in einem Modell abgebildet werden.

Zur Erstellung von Brand- und/oder Rauchabschnittsgrenzen stehen zwei Methoden zur Auswahl. Bei der ersten werden die Abschnittsgrenzen mittels Linien abgebildet, bei der zweiten werden modellierte Wände und deren parametrisierte Brandschutzeigenschaften genutzt, um den Grenzverlauf grafisch hervorzuheben. Welches Verfahren zu favorisieren ist, hängt unter anderem vom erforderlichen Maßstab ab.

Brand- und Rauchabschnittsgrenzen werden spätestens in der Entwurfsphase definiert. Deren Umsetzung im Modell erfolgt in der Regel durch die Architektur.

 

Methode für große Maßstäbe (Linien-Methode)

Anleitung

Abschnittsgrenzen sollten bewusst mit Modelllinien und nicht mit Detaillinien erstellt werden.

Somit sind die Abschnittsgrenzen sichtunabhängig da sie Teil des Modells sind.

Detaillinien müssten in jede erforderliche Sicht kopiert werden, dabei besteht immer die Gefahr von unterschiedlichen Planungsständen in den einzelnen Sichten.

Die Sichtbarkeit und das Erscheinungsbild der Modelllinien kann in jeder Sicht individuell im Menü Sichtbarkeit/Grafiken gesteuert werden.

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Methode für kleine Maßstäbe (Wand-Methode)

Anleitung

Für die bauteilbezogene Zuordnung der Brandschutzeigenschaften wird ein entsprechender Parameter benötigt. Um welchen Parameter es sich hierbei handelt ist mit dem BIM Management zu klären.

Die Brandschutzeigenschaften werden anschließend den Bauteilen, beispielsweise den Wänden, über diesen Parameter zugewiesen.

Danach werden Filter verwendet, die sich auf die Werte des entsprechenden Parameters beziehen. Je nach Brandschutzeigenschaft können mit Hilfe dieser Filter die Bauteile unterschiedlich dargestellt werden.

In den entsprechenden Sichten werden hierzu im Menü Sichtbarkeit/Grafiken die Filter geladen und mit einer grafischen Überschreibung versehen.

Beispiel:

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