Autoren

Lars Oberwinter, Iva Kovacic, Rüdiger Suppin

Abstract

In diesem Artikel zeigen wir die ersten Ergebnisse des FFG Forschungsprojekts "BIM sustain", welches in einer Kooperation von der Technischen Universität Wien gemeinsam mit sieben marktführenden Softwarefirmen durchgeführt wurde. Ziel des Projekts ist einerseits die Untersuchung der Praktikabilität von Schnittstellen und Methoden, die für interdisziplinären Datenaustausch angeboten werden, und andererseits gut abgestimmte Softwarekonstellationen zu identifizieren, die in der Praxis als solche anwendbar wären. Es sollen Methoden zur optimalen Modellierung von Gebäudeelementen innerhalb eines interdisziplinären Umfelds gefunden und definiert werden. Um einen BIM-unterstützten Planungsprozess zu simulieren wurden Studierende aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen und "Building Science" mit der Aufgabe betraut, als interdisziplinäres Team ein energieeffizientes Bürogebäude zu entwickeln. Es sollten Architektur-, Tragwerks- und Heizung/Lüftungsmodelle erzeugt werden, mit denen im weiteren Schritt thermische und statische Simulationen und Berechnungen durchgeführt wurden. Jede Gruppe von Studierenden wurde beauftragt, mit verschiedenen vordefinierten Softwarekonstellationen das Projekt zu entwickeln und den notwendigen interdisziplinären Datenaustausch abzuwickeln. Mit Hilfe von Protokollen und Stundenlisten wurden Informationen über technische Themen (Fragen an Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit) und prozessbezogene Themen (Effizienz, Kommunikation, Koordinierungsaufwand) gesammelt. Durch die Auswertung der primären BIMDaten und der zugehörigen Prozessdokumentationen konnten erste Erkenntnisse der der heterogenen Problemfelder BIM-gestützter Planungsprozesse identifiziert und beschrieben werden.

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NWB18_Oberwinter%2CKovacic%2CSuppin_BIM-gest%C3%BCtzte%20Planungsprozesse.pdf

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